Stauden für heiße und trockene Sommer
Genießen statt Gießen
Welche Stauden kommen mit Hitze und wenig Regen gut zurecht? Master Stauden bündelt passende Arten unter „Genießen statt Gießen“ und macht das Thema am POS sichtbar.
Der Sommer 2026 hat vielen Gartenbesitzern einiges an Gießarbeit beschert. Hohe Temperaturen und längere Phasen mit wenig Regen haben gezeigt, welche Pflanzen mit Trockenheit gut zurechtkommen – und welche ohne regelmäßige Wassergaben schnell an ihre Grenzen geraten.
Für Gartencenter und Baumärkte ist das Thema damit auch in der Kundenberatung angekommen: Gefragt sind robuste Stauden, die zum jeweiligen Standort passen und auch in trockenen Sommern mit vergleichsweise wenig Wasser auskommen. Master Stauden beschäftigt sich bereits seit mehreren Jahren mit trockenheitsverträglichen Sortimenten. Unter dem Motto „Genießen statt Gießen“ werden Stauden zusammengefasst, die sich für sonnige, warme und trockene Standorte eignen.
Mehr als Lavendel und Fetthenne
Dafür steht eine breite Auswahl an Stauden zur Verfügung. Zum Sortiment gehören unter anderem Blauraute, Katzenminze, Steppen-Salbei, Schafgarbe, Edeldistel, Skabiose, Witwenblume, Perlkörbchen, Federgras und verschiedene Sedum-Arten. Das Perlkörbchen beispielsweise kommt auch mit nährstoffarmen, sandigen und steinigen Böden zurecht. Skabiosen eignen sich für trockene Standorte und werden zugleich gerne von Insekten besucht. Sedum-Arten sind mit ihren wasserspeichernden Blättern ausgesprochene Spezialisten für sonnige und trockene Plätze.
Entscheidend für dauerhaft funktionierende Pflanzungen ist allerdings nicht allein die Wahl einzelner trockenheitsverträglicher Arten. „Man muss die Bepflanzung dem Standort anpassen und nicht dem Standort ein Design verpassen“, lautet der Ansatz von Johannes Ihm vom Master-Stauden-Partnerbetrieb Stauden-Ihm. Je besser Boden, Lichtverhältnisse und Wasserversorgung zu den Ansprüchen der Pflanzen passen, desto geringer ist später in der Regel der Aufwand für Bewässerung und Pflege.
Heimisch sinnvoll ergänzen
Heimische Wildstauden spielen bei naturnahen Pflanzungen eine wichtige Rolle, nicht zuletzt weil einige Insektenarten auf bestimmte Pflanzen spezialisiert sind. Für heiße und trockene Standorte lohnt es sich dennoch, die Pflanzenauswahl weiter zu fassen. Viele mediterrane Arten und nordamerikanische Präriestauden sind an Hitze und längere Trockenphasen angepasst. Auch sie können zahlreichen Insekten Nahrung bieten und heimische Arten sinnvoll ergänzen.
Vorder- und Rückseiten am Beispiel von Perlkörbchen und Skabiose. Die Etiketten kennzeichnen die Pflanzen als Teil des trockenheitsverträglichen Sortiments und geben Hinweise zu Standort und Verwendung.__
Vom Trend zum Sortiment
Im Gartencenter müssen Kunden die passenden Pflanzen allerdings auch finden. Denn Gartenbesitzer kommen selten mit einer botanischen Einkaufsliste. Sie suchen Pflanzen für ein sonniges Beet, möchten weniger gießen oder etwas für Insekten tun. Sie wollen wissen, wo eine Pflanze gut wächst, wofür sie sich eignet und was sie im Garten leistet.
Master Stauden greift diese Kundenwünsche mit verschiedenen Verkaufskonzepten auf. Bei „Genießen statt Gießen“ werden Pflanzen mit ähnlichen Standortansprüchen thematisch zusammengefasst und entsprechend gekennzeichnet. Wer im Sommer weniger Zeit mit dem Gartenschlauch verbringen möchte, muss schließlich nicht erst wissen, dass Anaphalis triplinervis, Eryngium oder Scabiosa columbaria infrage kommen könnten. Etiketten und Präsentationshilfen zeigen, welche Pflanzen zum Thema gehören und wo sie gut wachsen.
Für das Verkaufspersonal ist das ein guter Einstieg in die Beratung: Wie sonnig ist der Standort? Wie ist der Boden? Welche Wuchshöhen und Blütezeiten passen zusammen?
Dass solche Sortimente auf Interesse stoßen, zeigt sich für Master Stauden auch im Verkauf: Der Absatz der entsprechenden Themen hat in der vergangenen Saison zugenommen.
Sedum ‘Matrona’ gehört zu den Stauden, die mit sonnigen und trockenen Standorten gut zurechtkommen. Im Spätsommer lässt es sich wirkungsvoll mit anderen spät blühenden Stauden kombinieren.
Präriestauden wie Sonnenhut lassen sich mit Gräsern und weiteren trockenheitsverträglichen Arten zu üppigen Pflanzungen kombinieren.
Auch auf sonnigen und trockenen Standorten lassen sich abwechslungsreiche Staudenpflanzungen mit unterschiedlichen Wuchshöhen, Blütenformen und Strukturen gestalten.
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